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Wilhelm-Dröscher-Preis 2009

„Zwei BigMac sind ein Doppel-Whopper“: Die selbstironische Aussage des neuen Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel zu den Siegern des Dröscher-Preises bildete das beeindruckende Schlussbild des Dresdner Bundesparteitages. Die Hip-Hop tanzenden Hauptschüler von Projektleiter „Big Mac“ aus Bonn erzielten unter tobendem Applaus den ersten Platz. Das Projekt der blick.punkt-Redaktion konnte heftig mitfeiern - schließlich fuhren wir mit einem 2. Preis für das beste Projekt in der Kategorie Geschichte und so manch überraschender Zugabe zurück in die Heimatstadt.

Mit der Sonderausgabe wende.punkt und der damit verbundenen Aufarbeitung der SDP/SPD-Gründung in der Saalestadt hat sich die Redaktion am Wettbewerb beteiligt und Eindruck bei den Kuratoren um Heidemarie Wieczorek-Zeul hinterlassen. Das Projekt wurde in der Rubrik „Die SPD als Geschichts- und Zukunftswerkstatt“ prämiert und mit dem insgesamt zweiten Platz bedacht. „Zukunft braucht Vergangenheit“, so der Eintrag von Hannelore Kraft im Erinnerungsbuch, fasst Anlass und Ziel des Projekts eindrucksvoll zusammen.

Bis dahin galt es für die Redaktion drei Tage mit anforderungsvollem Stehvermögen zu überwinden, die aber dennoch überaus amüsant, spannend und interessant in Erinnerung bleiben werden. Zahlreiche Delegierte und Gäste fanden den Weg zu unserer Präsentation, die sich der SDP-Gründung in Halle widmete. Auch die SDP-Gründungsfahne fand das rege Interesse der Besucher, weil sich die Echtheit doch eindrucksvoll am „VEB“-Siegel erkennen ließ. Und weil von der ohnehin überschaubaren Delegation aus Sachsen-Anhalt nur die Hälfte den Weg an den Stand fand, konnte die Redaktion mit Landes- und Bundespolitikern ins Gespräch kommen.

Der Fraktionsvorsitzende der SPE-Fraktion im Europäischen Parlament Martin Schulz äußerte sich bei mehreren Besuchen imponiert über das Projekt, Katrin Budde erkannte die schönen Seiten an Halle, Klaus Wowereit schickte am Stand schöne Grüße nach Halle, Brigitte Zypries und Kurt Beck ließen sich kurz einen Überblick geben. Manuela Schwesig versprach Grüße an SDP-Gründungsmitglied „Theo“ Körner mit nach Mecklenburg-Vorpommern zu nehmen und schließlich schaute auch Sigmar Gabriel kurz vor seiner ersten Präsidiumssitzung „in Halle“ vorbei.

Benannt ist der Wilhelm-Dröscher-Preis nach dem verstorbenen ehemaligen Schatzmeister, Landtagsabgeordneten und Europäer, Wilhelm Dröscher, der in seinem Wahlkreis "der gute Mensch von Kirn" genannt wurde. Dieser Preis hält sein Wirken und sein politischen Anliegen in der SPD lebendig. Die vielfältigen Aktionen und Initiativen sollen nicht im
Verborgenen blühen, sondern einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Beispiele und Ideen sollen anderen innerhalb und außerhalb der SPD Anregungen und Mut zum Nachmachen geben.

 
 
 

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