Autobahnumleitung via Halle - zügiger Lückenschluss der "Mitteldeutschen Schleife" gefordert

Veröffentlicht am 03.08.2010 in Verkehr

Vor kurzem hat der hallesche SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Felke das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr aufgefordert, für die A14 Umleitungsalternativen zu entwickeln, die das hallesche Stadtgebiet entlasten. Nun hat das Ministerium ablehnend dazu entschieden. Felke fordert deshalb einen zügigen Lückenschluss für die A143. In einer Pressemitteilung erklärte Thomas Felke, dass das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr seine Vorschläge zu einer geänderten Streckenführung der Bedarfsumleitungen für die A14 zwischen den Anschlussstellen Halle-Trotha und Halle-Peißen (der blick.punkt berichtete) nochmals geprüft habe. Im Ergebnis habe das Ministerium aber festgestellt, dass für die vorgeschlagenen Alternativrouten die verkehrstechnischen Anforderungen an Umleitungsstrecken nicht gegeben seien. Geringere Leistungsfähigkeit und Sicherheitsdefizite in den Ortsdurchfahrten sprächen weiterhin dagegen. Damit, so Felke, stehe fest, dass auch künftig bei Störungen auf der A14 in dem betreffenden Abschnitt der ganze Umleitungsverkehr über die B6 und die B100 durch Halle geführt werden soll. "Zu befürchten ist, dass sich damit das Verkehrschaos, welches sich in den zurückliegenden Monaten mehrfach abspielte, auch künftig wiederholen wird. Die Lösung kann deshalb nur lauten alles für eine schnellstmögliche Realisierung des Lückenschlusses auf der A143, der Westumfahrung von Halle, zu tun", so Thomas Felke weiter.

 
 

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