Entscheidung zum Geisteswissenschaftlichen Zentrum gefallen

Veröffentlicht am 08.02.2011 in Schule und Bildung

Sehr lange hat es gedauert, nun scheint es aber endlich amtlich zu sein. Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung den Weg zum Bau des Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrums (GSZ) in Halle frei gemacht. Thomas Felke, hallescher SPD-Landtagsabgeordneter und Stadtrat, begrüßte in einer Presseerklärung die Entscheidung: „Wenn auch lange Diskussionen zur Standortwahl nicht in der von der Stadt gewünschten Richtung verliefen, muss jetzt die Baumaßnahme an sich im Mittelpunkt stehen“. Die Stadt hatte ursprünglich eine Realisierung des Projektes im Bauloch am Hallmarkt favorisiert, der Neubau wird nun aber auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftlichen Fakultät realisiert.

Für die weitere gedeihliche Entwicklung der halleschen Universität ist der Bau des Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrums von enormer Bedeutung“, so Thomas Felke, der sich frühzeitig und ausdauernd in die Diskussion um das GSZ eingebracht hat, weiter. Kritisch ist die Verkehrslage des GSZ zu sehen. Die naheliegende Steintorkreuzung bedarf dringend einer Umgestaltung, da sie unübersichtlich, marode und stark belastet ist. Die Pläne dafür liegen bereits in der Schublade der Stadtverwaltung, allerdings fehlt der Stadt das nötige Geld. „Mit diesem Problem darf das Land die Stadt nicht allein lassen“, erklärte Mario Kremling, Kandidat für den Landtagswahlkreis 37. „Eine Unterstützung ist dringend erforderlich, um mit der Fertigstellung des GSZ auch eine sachgerechte Lösung der Verkehrserschließung an der Steintorkreuzung anbieten zu können.“ „Die SPD wird darauf drängen, hier zügig zu Lösungen zu kommen“, so Felke und Kremling in einer gemeinsamen Erklärung. „Zusammen mit Stadtverwaltung, Universität und HAVAG sollen Planungen diskutiert und Forderungen gegenüber dem Land formuliert werden. Die SPD wird dazu kurzfristig zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen.

 
 

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