Gefängnisstandort Frohe Zukunft - offenen Dialog führen!

Veröffentlicht am 23.01.2012 in Justiz und Inneres

Halle soll Sachsen-Anhalts Gefängnishauptstadt werden titelte kürzlich die Mitteldeutsche Zeitung. Dies sahen Pläne von Justizministerin Angela Kolb vor, die die Bündelung der Haftanstalten in Halle aus Kosten- und Effizienzgründen beinhalteten. Vom halleschen SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Felke gab es dazu nun eine Stellungnahme. „Auch wenn sich die Planungen noch in einer frühen Phase befinden und wichtige politische Entscheidungen dazu bisher noch nicht getroffen wurden, ist es erforderlich, bereits frühzeitig die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen. Die Sorgen und Ängste der Anlieger hinsichtlich der geplanten deutlichen Erweiterung des Gefängnisses müssen ernst genommen werden", so Felke.

"Der Standort in der Frohen Zukunft ist ohne Zweifel seit vielen Jahren anerkannt und die Anwohner haben sich weitgehend damit arrangiert. Eine verstärkte Konzentration von Strafgefangenen und ein damit verbundener deutlicher Ausbau verlangen aber Antworten auf eine Reihe von Fragen, wie beispielsweise, welche Strafgefangenen sollen dort zusätzlich untergebracht werden, wo auf dem Grundstück sollen die Neubauten von Gefängniszellen entstehen, wie kann die Zufahrt zu einem neuen größeren Gefängniskomplex verbessert werden, wie können die größeren Besucherströme besser als bisher gelenkt werden und Vieles mehr", so Felke weiter. Ich habe dazu bereits erste Gespräche mit der Justizministerin, Frau Prof. Kolb, führen können und Verständnis für diese Sorgen von ihr vernommen. Für eine öffentliche Veranstaltung zu einer ersten Vorstellung der Pläne wird die Ministerin in den nächsten Wochen nach Halle kommen“, so Felke abschließend.

 
 

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