Hier wird Stadtgeschichte geschrieben – All-You-Can-Paint-Festival ist eine große Chance für Halle-Ost

Veröffentlicht am 04.09.2012 in Kultur

Vom 01.09. bis zum 16.09.2012 stellt sich das Stadtentwicklungsprojekt Freiraumgalerie im Rahmen eines "Urban Art Festivals" vor. Die Jusos Halle (Saale) rufen alle Hallenserinnen und Hallenser auf, dem Festival und der Freiraumgalerie einen Besuch abzustatten und damit dem Projekt zum Erfolg zu verhelfen.

Bei der Festival-Eröffnung lobte Projektkoordinator Hendryk von Busse im Besonderen die Stadtverwaltung für ihre Offenheit gegenüber dem Projekt. Vor Ort würde nun "Leerstand zu Lebensqualität". "Wir können stolz darauf sein, dass die Idee einer Freiraumgalerie bei uns in Halle Wirklichkeit wird." so Anika Knüppel, Vorstandsmitglied der Jusos Halle. "Es ist großartig zu erleben, wie eine Gruppe Engagierter ihre Vision hier umsetzen kann", so Anika Knüppel weiter.

Internationale Künstlerinnen und Künstler arbeiten seit einigen Monaten an den Fassaden verschiedener, zum Teil verlassener Häuser im Viertel. Neben der Fassadengestaltung finden beim All-You-Can-Paint-Festival vom 1.09. bis zum 16.09.2012 Veranstaltungen und Workshops für Kinder und Erwachsene statt. Den Organisatorinnen und Organisatoren ist es dabei wichtig, mit den Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort zusammenzuarbeiten. Deshalb wurde auch der Bürgertreff „Freiimfelder Viertel“ in die Arbeit einbezogen. Noch bis zum 16.09.2012 ist ein Besuch beim Festival möglich. Danach wird das Ergebnis für möglicherweise Jahrzehnte in Halle zu begutachten sein.

„Eine neue Sehenswürdigkeit entsteht, welche die Kulturstadt Halle um ein weiteres künstlerisches Highlight bereichern wird. In Halles Osten wird Stadtgeschichte geschrieben. Dafür können wir Hallenserinnen und Hallenser den Initiatorinnen und Initiatoren des Projektes gar nicht genug danken!“, so Anika Knüppel abschließend.

Am 1. September 2012 besuchten Vertreterinnen und Vertreter der Jusos Halle (Saale) den Auftakt des All-You-Can-Paint-Festivals in Halle an der Landsberger Straße. Vor Ort konnten sie sich davon überzeugen, dass dieses vergessene Viertel hinterm alten Güterbahnhof rund um die Landsberger Straße mit internationaler Unterstützung zu einem einmaligen Kunstwerk umgestaltet wird.

 
 

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