09.10.2012 in Arbeit und Wirtschaft

S Direkt-Streik in Halle

 

SPD und Jusos Halle verurteilen Gebaren der Sparkassenverbände

Der hallesche SPD-Stadtverband und die Jusos Halle verurteilen das Gebaren der Sparkassenverbände im Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihres Tochterunternehmens S Direkt. Gemeinsam fordern sie die Sparkassen auf, dafür Sorge zu tragen, dass dort faire Löhne gezahlt werden und die geltende Rechtslage eingehalten wird. Sowohl das Image der Sparkassen als auch der Service für die Kunden werden weiter leiden, wenn auf die berechtigten Forderungen der Streikenden nicht eingegangen wird.

"Auf der einen Seite werben die Sparkassen damit, dass sie sich für 'das Gemeinwohl, die Region und die Menschen, die hier leben' einsetzen, so ließt man auf der Homepage der Saalesparkasse. Und wir müssen den Sparkassen tatsächlich dankbar sein, dass sie viele soziale und kulturelle Projekte vor Ort unterstützen", so Felix Peter, Vorsitzender der Jusos Halle. "Es kann aber nicht sein, dass die Sparkassen sich das Geld quasi vom Steuerzahler wieder zurückholen, indem sie den Staat über Sozialleistungen einen Teil der Arbeitslöhne zahlen lassen. Hier steht das Image der Sparkasse als gemeinwohlorientierte Institution auf dem Spiel!", so Felix Peter weiter.

 

11.07.2010 in Arbeit und Wirtschaft

Interview mit Matthias Machnig: „Wir brauchen eine ökologische Industriepolitik“

 

Er ist einer der schärfsten Kritiker der vor kurzem beschlossenen Kürzung der Solarförderung, weil er Thüringen zum ‚Grünen Motor‘ der Bundesrepublik machen will. Als Minister für Wirtschaft , Arbeit und Technologie versucht er die Themenfelder Wirtschaft, Umwelt und Energie gemeinsam zu denken. Die Rede ist von Matthias Machnig (SPD).

 

27.04.2010 in Arbeit und Wirtschaft

Politischer Anstoß: "Steuern runter = Wirtschaft rauf?"

 

„Steuern runter gleich Wachstum rauf – Ist das Steuersystem gerecht(fertigt)?“ lautete das Thema des zweiten politischen Anstoßes 2010 der Jusos am 20. April. Gemeinsam mit rund 80 politisch Interessierten diskutierten Prof. Dr. Rüdiger Pohl, früheres langjähriges Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie ehemaliger Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, und der Europa-Experte Ulrich Stockmann (SPD) im ehemaligen Hotel "Stadt Hamburg" in Halle, das heute Sitz der Wirtschaftswissenschaften der Uni ist. Im Rahmen eines kurzen Referats als Auftakt der Veranstaltung stellte Herr Prof. Dr. Pohl insbesondere drei Aspekte der Steuerproblematik heraus, die es individuell zu beantworten gilt, um sich ein Meinungsbild bezüglich weiterer Veränderungen im Steuersystem zu bilden: wie beurteile ich die Höhe der Abgabenquote, wie stehe ich einer überdurchschnittlichen Belastung höherer Einkommen gegenüber und wie bewerte ich den Ansatz strukturpolitische Ziele durch die Besteuerung zu beeinflussen. Im Anschluss an das einführende Referat ergab sich eine überaus kontroverse, aber jederzeit sachliche Diskussion, die eine Weiterführung der Idee des politischen Anstoßes bestärken sollte.

 

12.04.2010 in Arbeit und Wirtschaft

Budde: Niedriglohnstrategie ist eine Sackgasse

 

Am 9. und 10. April trafen sich die Vorsitzenden der ostdeutschen SPD-Landtagsfraktionen in Bad Schandau zu einer ihrer regelmäßigen Konferenzen. Ein zentrales Thema war die Zukunft des Arbeitsmarktes in Ostdeutschland, die die Fraktionsvorsitzenden u.a. mit Prof. Dr. Michael Behr von der Universität Jena diskutierten. Im Ergebnis der Diskussion erklärte Katrin Budde, Vorsitzende der sachsen-anhaltischen SPD-Landtagsfraktion: „Die Niedriglohnstrategie der letzten 20 Jahre ist kein Zukunftsmodell für den Arbeitsmarkt in Ostdeutschland, sie ist eine Sackgasse. Wir werden im Osten nur dann eine eigene wirtschaftliche Stärke erreichen, wenn wir mehr hochwertige Produkte entwickeln und herstellen, woraus qualifizierte Arbeitsplätze entstehen können."

 

16.03.2010 in Arbeit und Wirtschaft

Mitarbeitervertretungen sind Stimme der Arbeitnehmerschaft

 

Der Landesvorstand der SPD Sachsen-Anhalt hat in seiner gestrigen Sitzung folgenden Aufruf zu den Betriebs- und Personalratswahlen 2010 verabschiedet. Er schließt sich damit einer entsprechende Initiative des SPD-Parteivorstandes an. Dazu erklärt die SPD-Landesvorsitzende Katrin Budde: „Mitarbeitervertretungen sind elementar wichtig für das Funktionieren eines Betriebes. Das gilt für Betriebsräte in der freien Wirtschaft ebenso wie für die Personalvertretungen im öffentlichen Dienst. Sie sind die Stimme der Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer, sie sind Ansprechpartner und Vertrauenspersonen."

 

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