16.03.2011 in Umwelt

Täuschung der Bevölkerung beenden – Atomausstieg fortsetzen!

 

Die Jusos in der SPD Halle (Saale) fordern CDU/CSU und FDP auf, ihre energiepolitische Irrfahrt zu beenden und die Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke in Deutschland zurückzunehmen. Die Sicherheit der Bevölkerung muss Vorrang haben. Darüber hinaus könnte die auf Erneuerbare Energien ausgerichtete Wirtschaft in Sachsen-Anhalt zu neuer Stärke geführt werden. Insbesondere Dr. Reiner Haseloff, Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, muss sich Kritik gefallen lassen: „Dr. Reiner Haseloff hat sich stets als Freund der Atompolitik dargestellt. Das war schon schlimm genug für Sachsen-Anhalt, da sich mittelständische Wirtschaftsbetriebe und lokale Energieversorger, unter anderem die Stadtwerke Halle, auf die energiepolitische Wende eingestellt hatten“, so Eric Eigendorf, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Halle (Saale). „Nun kann er sich plötzlich eine komplette Rücknahme der Laufzeitverlängerung vorstellen. Wer seine Standpunkte nach dem Wind und nicht nach den Fakten richtet, der ist definitiv nicht dazu geeignet, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt zu werden“, so Eigendorf angesichts der jüngsten Äußerung von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister.

 

08.10.2010 in Umwelt

SPD: Näher am Bürger – Schluss mit Atomkraft!!!

 

Am 2. Oktober standen sie da: Fast 20 Mitglieder der halleschen SPD betrie-ben in der Innenstadt zwei Stunden lang einen Informationsstand. Thema war die Atompolitik und insbesondere der Deal, den die schwarz-gelbe Bundesregierung vor kurzem mit der Atom-Lobby schloss. Sie verteilten Infomaterial und unterhielten sich mit interessierten Bürgern neben der Atompolitik auch über andere Themen der aktuellen Tagespolitik. Diese nunmehr zum wiederholten Male durchgeführte Aktion verlief erneut ausgesprochen erfolgreich. Nach den Infoständen vor der Sommerpause, die auf ein positives Echo in der Bevölkerung stießen, war dies nun der erste nach der Sommerpause. Bei bewölktem, aber trockenem Wetter konnte fast das gesamte bereitgestellte Infomaterial an Passanten verteilt werden. Viele nutzten die Gelegenheit um mit den anwesenden Helfern zu diskutieren und zeigten sich dabei erstaunlich gut informiert: „Viele Bürger wussten sehr genau Bescheid. Einige Argumente waren mir sogar völlig neu, da konnte ich teilweise noch dazu lernen“, so Alexander von Moltke, Organisator des Infostandes.

 

25.09.2010 in Umwelt

Über 100.000 sagen: „Atomkraft? Nein Danke!“

 

Am Samstag, den 18. September organisierte unsere RGS Süd zusammen mit den Grünen einen Bus nach Berlin zur Großdemonstration gegen Atomkraft, zu der „.ausgestrahlt e.V.“ aufgerufen hatte. So sorgten wir mit Grünen und Grüner Jugend, Genossen und Jusos und mehreren Interessierten für Verstärkung. Dass nach dem wahrhaft dreisten, sogenannten „Atomkompromiss“ der Bundesregierung der Protest überfällig war, hat sich allein daran gezeigt, dass mit 100.000 Teilnehmern alle Erwartungen weit übertroffen wurden. Zweifelsohne hat auch die gut funktionierende Mobilisierung der rot-rot-grünen Parteien einen Anteil daran. Alt und jung waren auf der Straße genauso vereint, wie engagierte Bürger und etablierte Bundespolitiker, wie beispielsweise unser Sigmar Gabriel oder der Juso-Vorsitzende Sascha Vogt.

 

06.09.2010 in Umwelt

Anpassung an den Klimawandel ist wichtige Zukunftsaufgabe

 

Die Jusos Halle (Saale) begrüßen die Forderung des Umweltbundesamtes nach einer systematischen Anpassung an die Folgen des Klimawandels. „Es wäre ein Fehler, beim Klimawandel nur auf den Klimaschutz zu schielen. Das Land Sachsen-Anhalt, das zum Beispiel im Bereich der regenerativen Energien einen Spitzenplatz belegt, sollte deshalb sein Engagement auch auf den Bereich Klimaanpassung ausweiten und über Forschung und Innovation sowohl einen wichtigen Zukunftsmarkt erschließen als auch negative Folgen für das Land frühzeitig erkennen und kompensieren“, so Felix Peter, Vorsitzender der Jusos Halle. Bereits 2008 hatten die Jusos Halle (Saale) gefordert, dass das Land Sachsen-Anhalt einen Aktionsplan erstellt, der speziell für das Bundesland Maßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen des Klimawandels enthält. Im September 2009 hatte das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt schließlich einen ersten „Aktionsplan zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ vorgelegt. Laut Mitteldeutscher Zeitung hatten Umweltbundesamt und Deutscher Wetterdienst jüngst rasche Schritte zur Anpassung an den Klimawandel gefordert. „Das Land Sachsen-Anhalt steht in der Pflicht, den Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel konsequent weiterzuentwickeln und umzusetzen. Dies ist eine zentrale Aufgabe zur Sicherung der Zukunft des Landes. Dabei sollte auch auf das Know-how des Umweltbundesamtes zurückgegriffen werden“, so Felix Peter weiter.

 

24.08.2010 in Umwelt

Sachsen-Anhalt darf keine europäische Müllkippe werden

 

Die SPD Halle (Saale) hat sich auf ihrem vergangenen Stadtparteitag am 20. August gegen die Einlagerung von Giftmüll in die Grube Teutschenthal ausgesprochen. Sofern aber ein drohender Gebirgsschlag in der Grube Teutschenthal abgewendet werden muss, soll das eventuell notwendige Verfüllen der Hohlräume mit umweltunschädlichen Stoffen erfolgen. Im Rahmen eines von Stadtrat Dr. Detlef Wend und den Jusos Halle eingebrachten Antrages fordert die SPD Halle (Saale) die politischen Entscheidungsträger weiterhin auf, bestimmte Grundsätze der Abfallentsorgung in Sachsen-Anhalt in Zukunft geltend zu machen.

 

15.07.2010 in Umwelt

Giftmülldeponie: SPD Halle hakt nach

 

Die SPD Halle hat sich im Juli mit der geplanten Ansiedlung einer Müllentsorgungsanlage in Angersdorf beschäftigt. Gegen diese Anlage regt sich Bürgerprotest. Die SPD Halle wurde kürzlich von den Initiatoren der „Bürgerinitiative gegen eine Giftmüllregion Halle (Saale)“ über die Jusos kontaktiert. Auf einer ersten Sitzung zu diesem Thema wurde die Stadtratsfraktion gebeten, Recherchen zur Thematik anzustellen und mit der Stadtverwaltung in Kontakt zu treten. Dabei kann z.B. in einem ersten Schritt geklärt werden, ob die Stadt Halle in dem durchzuführenden Verfahren zur Errichtung der Anlage, einzubeziehen ist. Für eine inhaltliche Begleitung wird der Ortsverein Halle-Neustadt mit den Genossinnen und Genossen des Ortsvereins Teutschenthal Kontakt aufnehmen.

 

Links

Besucher:886606
Heute:23
Online:2