18.03.2013 in Verkehr

Jusos fordern günstigere Schülermonatskarten

 

Preisgestaltung der HAVAG geht vor allem zu Lasten der Jüngsten in unserer Stadt

Die Jusos Halle fordern die HAVAG auf, die geplante Erhöhung der Ticketpreise sozialverträglicher zu gestalten. Die Erhöhungen mögen insgesamt zwar wirtschaftlich notwendig sein, scheinen jedoch in sich unausgewogen. So fallen laut Berichterstattung der Mitteldeutschen Zeitung die stärksten Preissteigerungen bei den Schülermonatskarten an, die künftig 3,80 Euro mehr kosten sollen. Die Preise für Senioren-Abonnements hingegen werden nicht erhöht. „Für junge Menschen gibt es in Halle somit eine weitere hohe Hürde auf dem Weg zum Schulabschluss. Förderung sieht anders aus“, urteilt Karolin Heyne, Vorstandsmitglied der Jusos Halle.

 

 

27.04.2011 in Verkehr

A 143 – Ablehnung realitätsfremd

 

Im Rahmen eines Ostermarsches demonstrierten jüngst rund 120 Personen gegen den Weiterbau der A134 im Nordwesten von Halle. Mit Unverständnis haben nun die SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Katja Pähle und Thomas Felke auf die damit verbundene Forderung nach einem Baustopp reagiert. Bei der A 143 gehe es nicht um eine bloße Verlängerung sondern um einen Lückenschluss, der die sogenannte „Mitteldeutsche Schleife“ um Halle und Leipzig vollenden soll. Die A 143 habe dabei eine erhebliche Bedeutung für die Verkehrsströme nicht nur in der Region sondern auch für den Fernverkehr im Rahmen des deutschen Autobahnnetzes. "Nach dem das Planfeststellungsverfahren Anfang 2007 durch eine Klage des Naturschutzbundes NABU ausgesetzt worden ist, versuchen die Planer alles, um die Unterlagen hinreichend rechtssicher zu machen. Ziel muss es sein", so die beiden halleschen Abgeordneten, "zügig zu einem Abschluss zu kommen, um das letzte Teilstück vollenden zu können und die Verkehrs- und Umweltsituation in der Stadt Halle damit zu verbessern."

 

08.10.2010 in Verkehr

Felke: Seniorenticket schafft bessere Mobilität für ältere Mitbürger in Sachsen-Anhalt

 

Ab dem 1. Oktober 2010 gibt es für ältere Bahnreisende ein Seniorenticket in Sachsen-Anhalt. Mit dem Fahrscheinangebot „Abo-Vital“ können Personen ab dem 63. Lebensjahr für monatlich 44 Euro rund um die Uhr von Arendsee bis Zeitz mit der Bahn fahren. Das Ticket gilt auch für landesbedeutsame Buslinien, die als Ersatz für weggefallene Bahnlinien eingerichtet wurden. Dazu erklärt Thomas Felke, Mitglied der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzender des Verkehrsauschusses: „Es ist gut, dass für die älteren Bürger ein solches Angebot vorgehalten wird. Das Seniorenticket schafft eine bessere Mobilität für die Seniorinnen und Senioren. Sie haben dadurch die Chance, länger mobil zu bleiben. Außerdem wird der Individualverkehr reduziert. Felke hält diesen in einer Kooperation von Bahn und Land eingeschlagenen Weg richtig und wichtig für eine älter werdende Gesellschaft. „Wir hoffen, dass „Abo-Vital“ auf regen Zuspruch trifft“, so Felke weiter.

 

03.08.2010 in Verkehr

Autobahnumleitung via Halle - zügiger Lückenschluss der "Mitteldeutschen Schleife" gefordert

 

Vor kurzem hat der hallesche SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Felke das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr aufgefordert, für die A14 Umleitungsalternativen zu entwickeln, die das hallesche Stadtgebiet entlasten. Nun hat das Ministerium ablehnend dazu entschieden. Felke fordert deshalb einen zügigen Lückenschluss für die A143. In einer Pressemitteilung erklärte Thomas Felke, dass das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr seine Vorschläge zu einer geänderten Streckenführung der Bedarfsumleitungen für die A14 zwischen den Anschlussstellen Halle-Trotha und Halle-Peißen (der blick.punkt berichtete) nochmals geprüft habe. Im Ergebnis habe das Ministerium aber festgestellt, dass für die vorgeschlagenen Alternativrouten die verkehrstechnischen Anforderungen an Umleitungsstrecken nicht gegeben seien. Geringere Leistungsfähigkeit und Sicherheitsdefizite in den Ortsdurchfahrten sprächen weiterhin dagegen. Damit, so Felke, stehe fest, dass auch künftig bei Störungen auf der A14 in dem betreffenden Abschnitt der ganze Umleitungsverkehr über die B6 und die B100 durch Halle geführt werden soll. "Zu befürchten ist, dass sich damit das Verkehrschaos, welches sich in den zurückliegenden Monaten mehrfach abspielte, auch künftig wiederholen wird. Die Lösung kann deshalb nur lauten alles für eine schnellstmögliche Realisierung des Lückenschlusses auf der A143, der Westumfahrung von Halle, zu tun", so Thomas Felke weiter.

 

21.07.2010 in Verkehr

Umleitungsstrecken für die A 14 im Raum Halle - MdL Thomas Felke fordert Überprüfung

 

Bereits im Juni 2006 hatte sich der Ausschuss für Landesentwicklung und Verkehr mit den Bedarfsumleitungen für die A 14 im Raum Halle befasst. Auslöser damals war ein ca. 10-stündiger „Megastau“ nach einem LKW-Unfall und die Auswirkungen dessen auf den Umleitungsstrecken durch das hallesche Stadtgebiet. In der Ausschusssitzung wurde damals von Seiten der Vertreter des Ministeriums erklärt, dass die Verkehrslenkung durch die Stadt bei Unfällen zwischen der Anschlussstelle Halle - Trotha und Halle - Tornau nahezu alternativlos sei. In den zurückliegenden Tagen kam es dann aber am 01.06.10 und am 08.06.10 abermals zu schweren LKW-Unfällen in dem betreffenden Abschnitt. Während im ersten Fall ca. 15 Stunden der Verkehr auf den Umleitungsstrecken und damit der Stadtverkehr in Halle massiv beeinträchtigt wurden, waren es im zweiten Fall immer noch 6 Stunden. Der hallesche SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Felke, der im Landtag Vorsitzender des Ausschusses für Landesentwicklung und Verkehr ist, fordert deshalb vom Ministerium eine Überprüfung der Umleitungsregelung.

 

09.05.2010 in Verkehr

Jusos Halle fordern Kilometergeld statt KFZ-Steuer

 

Die Jusos Halle (Saale) haben auf ihrer letzten Sitzung einen Antrag der Projektgruppe Verkehr zur Ersetzung der KFZ-Steuer durch ein Kilometergeld beschlossen. Der Beschluss, der zur kommenden Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Sachsen-Anhalt eingebracht wird, sieht vor, die Höhe der dabei pro Kilometer anfallenden Gebühr nach dem CO2-Ausstoß und Verbrauch der Fahrzeuge zu staffeln. Der ÖPNV soll von diesem Modell ausdrücklich ausgenommen werden. Die mittlere jährliche Gebühr soll in etwa der derzeitigen mittleren KFZ-Steuer entsprechen. Ein festgelegter Teil der Einnahmen soll über die Länder und den Bund zweckgebunden zur Subventionierung des ÖPNV und der Schieneninfrastruktur verwendet werden. Begründet wird das Konzept damit, dass das Kilometergeld gerechter als die derzeitige KFZ-Steuer sei. „Wer Straßen und Umwelt stärker belastet zahlt auch deutlich mehr“, so Justus Kormann, Koordinator der Juso-Projektgruppe Verkehr. Da das Modell sowohl schadstoff- als auch verbrauchsorientiert ist, würde es auch eine Lenkungswirkung, die die Menschen sowohl zum Kauf sparsamerer und umweltfreundlicherer Autos als auch zur Reduzierung ihrer gefahrenen Kilometer bewegen soll. Dadurch könnte einerseits die Umwelt geschont und andererseits auch das Verkehrsaufkommen gesenkt werden. Der ÖPNV und der nicht-motorisierte Individualverkehr würden gestärkt. Siedlungsräume, die sich um einen flächendeckenden ÖPNV bemühten, könnten besonders profitieren.

 

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