21.06.2010 in Vermischtes

Von der Montagsdemo zur Demokratie - ein Buch

 

An die Wendejahre 1989/90 hat jeder DDR-Bürger seine eigenen, von seinen individuellen Erfahrungen geprägten Erinnerungen. Die Tagebuchaufzeichnungen von Petra Hoffmann aus Halle (Saale) geben einen sehr persönlichen Eindruck dieser Jahre wider. Sie zeigen an einem konkreten Beispiel wie die Friedliche Revolution die Menschen verändert und beeinflusst hat. Wie viele DDR-Bürger war auch Petra Hoffmann im Grunde unpolitisch, bewältigte ihren Alltag voller kleiner und großer Widrigkeiten ohne grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem System. Zwar stammte sie aus einer Familie mit langer sozialdemokratischer Tradition, der sozialdemokratische Gedanke spielte jedoch im alltäglichen Leben der Autorin keine Rolle. Erst durch die Friedliche Revolution entdeckte sie das politische Erbe ihrer Eltern neu, wurde zu einem politischen Menschen, der bereit ist, konkrete Verantwortung zu übernehmen.

 

20.03.2010 in Vermischtes

Erben: Zum „Diktaturen-Streit“

 

Der „Diktaturen-Streit“ um eine Lehrerfortbildungsveranstaltung von Naumann-Stiftung, Gedenkstättenstiftung (STGS) und Landeszentrale für politische Bildung (LPB) ließ im März die Wogen hoch schlagen. Der Stiftungsratsvorsitzende und Innenstaatssekretär Rüdiger Erben hatte Mitarbeitern der Stiftung und des Innenministeriums eine Teilnahme untersagt und das Veranstaltungskonzept scharf kritisiert. Dem blick.punkt stand er dazu Rede und Antwort.

die Fragen stellten Felix Peter, Andrej Stephan und Christian Weinert, blick.punkt

 

20.03.2010 in Vermischtes

„Den unpolitischen Historiker kenne ich nicht“

 

Der „Diktaturen-Streit“ um eine Lehrerfortbildungsveranstaltung von Naumann-Stiftung, Gedenkstättenstiftung (STGS) und Landeszentrale für politische Bildung (LPB) ließ im März die Wogen hoch schlagen. Der Stiftungsratsvorsitzende und Innenstaatssekretär Rüdiger Erben hatte Mitarbeitern der Stiftung und des Innenministeriums eine Teilnahme untersagt und das Veranstaltungskonzept scharf kritisiert. Dem blick.punkt stand er dazu Rede und Antwort.

das Gespräch führten Christian Weinert und Felix Peter, blick.punkt

 

20.03.2010 in Vermischtes

Ein laufendes Goethe-Institut oder ein Sozi in Indien

 

Ungefähr vor einem Jahr bekam ich die Zusage des ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e.V. für mein geplantes Auslandsjahr: Indien. Wow. Um nicht enttäuscht zu werden, versuchte ich mir keine genauen Vorstellungen von Land und Leuten zu machen, da die Wirklichkeit in einem riesigen Subkontinent dann doch anders ist, als es die vielfarbigen Titelgeschichten in der deutschen Presse über Indien als kommende Supermacht behaupten.

von Felix Boos, ehem. Juso aus Schlupforte im FSJ in Indien

 

20.03.2010 in Vermischtes

Was macht Hans Apel?

 

Bevor ein gewisser Herr Eichel als Kämmerer der Nation den Namen ‚Eiserner Hans‘ erwarb, hatte die SPD schon mal einen, auf den diese Liebkosung ohne Zweifel zugetroffen hätte – Hans Apel, Bundesfinanzminister von 1974-1978; ausgerechnet in jener Zeit also, in der nach der Ölkrise und durch starken Lohndruck im öffentlichen Dienst die einst so prallen Kassen der Bonner Republik klammer und klammer wurden und die Not des Sparens nach mehr als zwanzig Jahren schönsten Wachstums und staatlicher Segnungen umzudenken zwang. Viele Freunde macht man sich da nicht.

 

29.11.2009 in Vermischtes

„Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen! Ich sage Ihnen Prost.“

 

Am 19. Januar 2010 wird sich der Todestag von Herbert Wehner zum 20. Mal jähren. Ist es undifferenzierte Heldenverehrung, wenn man da den Blick zurück wendet, ins 20. Jahrhundert, in dessen zweiter Hälfte der geborene Dresdner Wehner die Geschicke bundesdeutscher Politik so nachhaltig prägte?

von Andrej Stephan, Historiker

 

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