Wahlprogramm

ALT UND JUNG – GEMEINSAM LEBEN IN HALLE

Seit einigen Jahren verzeichnen wir eine leicht steigende Geburtenrate und damit wieder mehr Haushalte mit Kindern. Dennoch steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung an und liegt mittlerweile bei 45 Jahren. Unsere Herausforderungen sehen wir daher gleichzeitig in den Bedürfnissen der jungen Familien und denen der Älteren in unserer Mitte.

Unser Anspruch:

  • Kinderspielplätze sind für uns eine wichtige kommunale Aufgabe, denn sie prägen ein kinderfreundliches Halle. Nutzbarkeit, Sauberkeit und Sicherheit werden endlich wieder gewährleistet. Die Spielflächenkonzeption wird zügig umgesetzt. Dazu fordern wir ein kommunales Spielplatzinvestitionsprogramm für die kommenden zehn Jahre in Höhe von circa einer Million Euro jährlich.
  • Begegnungsstätten bleiben als wichtige Bestandteile des Miteinanders älterer Menschen erhalten.
  • Die besonderen Bedürfnisse von über 18.000 schwerbehinderten Hallenserinnen und Hallensern und die daraus erwachsenden Anforderungen für die Stadtpolitik werden stärker berücksichtigt.
  • Eine wachsende Zahl älterer Menschen benötigt mehr Unterstützung im häuslichen Umfeld. Mit der Unterstützung von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern wird ein langes selbstbestimmtes Leben im Alter in Halle ermöglicht.
  • Barrierefreiheit wird bei städtischen Bauprojekten höchste Priorität genießen. Auch deshalb beteiligt sich Halle am Landeswettbewerb „Barrierefreie Kommune“ mit innovativen Einzelmaßnahmen.
  • Älteren Menschen wird die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in unserer Stadt erleichtert und auch in Zukunft möglich sein. Das Expertenwissen des Stadtseniorenrates wird dabei mit einbezogen.
  • Ein bedarfsdeckendes Angebot für bezahlbares und barrierefreies Wohnen für alle Generationen, insbesondere für Familien und Menschen im höheren Alter, wird auch in Zukunft gesichert.
  • Attraktive und wohnnahe Einkaufs- und Erholungsmöglichkeiten werden sichergestellt.
  • Die bestehenden städtischen Naherholungsgebiete, wie beispielsweise die Dölauer Heide, werden Schritt für Schritt aufgewertet.
  • Halle und die Saale sind eng miteinander verbunden. Unsere Stadt wird deshalb insbesondere im Naherholungs- und Erlebnisbereich stärker als Stadt am Fluss entwickelt.
  • Die Attraktivität des halleschen Bergzoos als eines der beliebtesten Ausflugsziele und eine der wichtigen kommunalen Bildungsstätten wird gesichert.
  • Kleingartenanlagen sind zentrale Bestandteile der Stadtökologie und der sozialen Entwicklung unserer Stadt. Wir werden ein verlässlicher Kooperationspartner sein.
  • Der Profisport hat durch die bisherige Förderung gewonnen. Seine Unterstützung ist nicht zuletzt wertvoll für das Image unserer Stadt. Ein zukünftiger Schwerpunkt der Sportförderung ist nun die Stärkung des Breitensports.

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