Wahlprogramm

STADT ENTWICKELN – STADT VERBESSERN!

Wir sind stolz auf die positiven städtebaulichen Entwicklungen, die Resultat vieler kommunaler und privater Anstrengungen sind. Andere Städte beneiden uns um die bauliche Qualität unserer Altstadt und vieler Wohngebiete. Zum Erhalt und Ausbau dieser Bausubstanz werden wir beitragen.

Unser Anspruch:

  • Erhalt und Sanierung der innerstädtischen Altbaugebiete haben in den kommenden Jahren Priorität im Stadtumbau. Mit der „Roten Liste“ für gefährdete Denkmäler in der Innenstadt wurde auf Initiative der SPD eine Richtschnur für die Abarbeitung notwendiger Erhaltungsmaßnahmen geschaffen.
  • Das beispielsweise in Glaucha sehr erfolgreich durchgeführte aktive Altbaumanagement zur schnelleren Sanierung von Wohnhäusern wird fortgesetzt. Wo nötig und sinnvoll wird ein Eigentümermoderator private Hauseigentümerinnen und -eigentümer unterstützen.
  • Neustadt und die Silberhöhe werden wir als wichtige Stadtteile zukunftsfähig machen. Langfristig nicht mehr benötigter, leer stehender Wohnraum wird weiter umgebaut. Alternative Nutzungsmöglichkeiten werden erschlossen.
  • Die Umsetzung eines ganzheitlichen Hochwasserschutzkonzeptes für die gesamte Stadt wird vorangetrieben. Der Neubau eines Deiches am Gimritzer Damm hat dabei oberste Priorität. Gleichzeitig ist der Hochwasserschutz für die Altstadtgebiete zu beachten.
  • In den städtischen Liegenschaften wird künftig mehr Energie gespart. Dazu wird das städtische Energiemanagement intensiviert.
  • Für Halle wird ein ganzheitliches Energiekonzept auf den Weg gebracht, damit in Zukunft Energie nachhaltig und kostengünstig erzeugt sowie effizient genutzt wird. Dazu wird ein gemeinsamer Prozess mit den Bürgerinnen und Bürgern, den ansässigen Unternehmen und den Stadtwerken Halle angestoßen.
  • In vielen Wohnvierteln gibt es zu wenige Parkplätze. Mit einer besseren Nutzung des Straßenraumes wird dies geändert. Weitere „Baulückenparkplätze“ werden im Sinne eines geschlossenen Stadtbildes vermieden.
  • Die Schaffung größerer Einkaufsflächen in der Innenstadt statt auf der „Grünen Wiese“ hat absolute Priorität.
  • Projekte zur Stärkung des Einzelhandels in der Innenstadt, insbesondere auf dem unteren Boulevard, sind zu entwickeln. Die Parkraumgestaltung, ein zielführendes Flächenmanagement und eine engere Verknüpfung des Einzelhandels mit den zentrumnahen Stadtfesten können dazu erste Ansätze sein. Ziel ist die Ansiedlung von Einzelhandel mit attraktivem Warensortiment.
  • Der Riebeckplatz wird in Zusammenarbeit mit allen Anliegerinnen und Anliegern als Eingangstor zur Innenstadt aufgewertet. Davon wird auch der obere Boulevard profitieren. Der Neubau auf dem Eckgrundstück Leipziger Straße/Dorotheenstraße ist ein wichtiger Anfang.
  • Auf Finanzierungsmodelle, welche die Unterstützung privater Unternehmen voraussetzen, wie Modelle öffentlicher-privater Partnerschaft bzw. Public-Private-Partnership, greifen wir nur dann zurück, wenn sie für die Stadt auch langfristig günstiger sind.

Links

Besucher:886606
Heute:35
Online:1