Wahlprogramm

ZU FUSS, MIT AUTO, BAHN & RAD – MOBILITÄT GEWÄHRLEISTEN

Die Einwohnerzahl innerhalb der Stadt entwickelt sich unterschiedlich. Während sie in den südlichen Stadtteilen eher stagniert oder leicht rückläufig ist, leben in der Altstadt und den daran anschließenden Wohngebieten spürbar mehr Menschen. Gerade in den Wohngebieten mit rückläufigen Einwohnerzahlen liegt jedoch das Durchschnittsalter deutlich über dem halleschen Durchschnitt. Dies verursacht neue Herausforderungen für das innerstädtische Nahverkehrsangebot.

Unser Anspruch für Fußgängerinnen und Fußgänger:

  • Fußwege werden zügig und auch unabhängig von grundhaften Ausbauarbeiten der Straßen repariert.
  • Straßen und Fußwege werden nachts besser beleuchtet, beispielsweise auf der Hafenbahntrasse, aber auch in Teilen der Innenstadt. Dafür kommen verstärkt energiesparende Beleuchtungssysteme zum Einsatz.
  • Der Abbau von Barrieren auf den Fußwegen und Straßen für Menschen mit Behinderungen wird vorangetrieben.

Unser Anspruch für den Radverkehr:

  • Halle wird fahrradfreundlicher. Die Sanierung und der Ausbau bestehender Radwege außerhalb des Stadtbahnprogramms werden weiter vorangetrieben.
  • Die bessere Erreichbarkeit der Naherholungsgebiete, die gefahrlose Durchquerung der Alt- und Innenstadt, die Anbindung des Steintorcampus an das Radverkehrsnetz und eine sichere Radwegeverbindung von Nietleben nach Dölau entlang der ehemaligen Bahntrasse haben Priorität.

Unser Anspruch für den Nahverkehr:

  • Wir unterstützen die HAVAG im Vorhaben, das Angebot stärker an der Nachfrage zu orientieren. Dazu gehört die Ausrichtung auf eine flexiblere Nutzung der verschiedenen Verkehrsmittel. Das heißt auch, das Angebot auf den Nord-Süd-Routen zu Stoßzeiten im frühen Berufs- und Schülerverkehr zu verbessern.
  • Die S-Bahnlinie zwischen Trotha und dem Hauptbahnhof Halle ist sinnvoll in das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz zu integrieren.

Unser Anspruch für den PKW-Verkehr:

  • Halle wird mit leistungsfähigen Durchgangs- bzw. Umgehungstrassen vom Schwerlastverkehr befreit. Die „Osttangente“ und die A143 werden vollendet.
  • Das „Stadtbahnprogramm“ wird vorangetrieben, denn mit einem hohen Fördermitteleinsatz können die Haupttrassen der Straßenbahn gemeinsam mit Straßen, Radwegen und technischer Infrastruktur grundhaft saniert werden.
  • Gefährliche Schlaglöcher, insbesondere in den Wohnvierteln, werden künftig schnell und möglichst dauerhaft beseitigt.

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